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Unternehmen & die Politik zerbrechen sich den Kopf, wie sie es endlich schaffen, dass die Frauen ihre anspruchsvollen Jobs während und nach der "Familienzeit" behalten und auch vermehrt Führungspositionen übernehmen. Die Angebote von lösungsorientierten Unternehmen reichen von Job-Sharing bis zur hausinternen Kinderkrippe. Andere Unternehmen - und das ist die Mehrheit - bieten kaum "Frauenförderung" an! Aha, daran liegt es, dass Frauen immer noch weniger in Führungspositionen vertreten sind als Männer! Wirklich?

In über 1000 Coaching Stunden mit Frauen habe ich eine ganz andere Beobachtung gemacht. Es haben sich nicht die äusseren Bedingungen sondern die eigenen mentalen Stolpersteine als wahre Hindernisse auf dem beruflichen Weg nach oben herausgestellt:

  • Frauen haben oft so hohe Ansprüche an sich selbst, dass sie es gar nicht erst wagen eine Führungsposition zu übernehmen. Es könnte ja sein, dass sie in einer solchen Position nicht alles perfekt machen; oder sogar hin- und wieder einen Fehler machen.
  • Frauen schaffen es bei Vorstellungsgesprächen immer wieder, ihre einzige Schwäche in den Vordergrund zu stellen und ihre 9 Stärken nur beiläufig zu erwähnen.
  • Frauen gehen meistens davon aus, dass ihnen Führungspositionen automatisch angeboten werden, falls sie sich dafür eignen. Das ist schade! Viele Vorgesetzte erwarten zu Recht ein wenig mehr Engagement als nur der verzweifelte Gedanke "ihr müsst mir doch ansehen, dass ich geeignet bin für diesen Job". Besser wäre klar zu kommunizieren: „Ich bringe alles mit für diese Position und strebe sie auch an!“
  • Frauen sorgen sich dauernd, was andere Leute wohl über sie denken. Sie möchten es ihren Vorgesetzten, den Arbeitskollegen, den Nachbarn, allen Freunden, ihrem Mann und vielleicht noch ihrer Schwiegermutter recht machen. Sie selbst bleiben dabei meistens irgendwo auf der Strecke liegen…

Frauenförderung fängt also im Kopf jeder einzelnen Frau an. Deshalb liebe Frauen:

  • Überprüft Eure Ansprüche an Euch selbst! Welche tun Euch gut? Welche möchtet Ihr über Bord werfen?
  • Sprecht und freut Euch über Eure Stärken (die Schwächen zeigen sich von allein)!
  • Kommuniziert Eure Bedürfnisse, Wünsche und Absichten - nicht nur am Arbeitsplatz.
  • Kümmert Euch mehr um Euch selbst und weniger darum, was andere Menschen über Euch denken.
  • Lasst Euch unterstützen von einem professionellen, starken Coach - am besten von einer erfahrenen und erfolgreichen Berufsfrau.

Deshalb liebe Männer: Glaubt keiner Frau, die behauptet, dass sie einer Aufgabe möglicherweise nicht gewachsen ist! Fordert die Frauen heraus! Es lohnt sich!

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